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Als
Valentinstagsgeschenk der besonderen Art erblickt Herbert
Diepold am 14. Februar 1969 in Augsburg das Licht der
Welt.
Mit 6 Jahren wird er in die Grundschule St. Ursula eingeschult,
wo bereits seine musische Ader im Kunst- und Musikunterricht
entdeckt wird. Erste Auftritte erlebt er in diesem zarten
Alter bei der Synchronisation von Puppenspielen. Später
im Holbeingymnasium, wird mehr und mehr in diesen frühen
Lebensjahren deutlich, dass Herbert wie in seinem Sternzeichen
und Geburtstag prophezeit, dass Potential zum Allround-Künstler
hat. Ob in der Albert-Greiner Singschule, wo er Soloauftritte
genießt oder im Theater-Arbeitskreis, beim Klavierunterricht,
beim Jazztanz oder mit ersten auffallenden Kunstwerken
im Unterricht und in der Freizeit- Herberts Talente
sind unumstößlich.
Mit 14 Jahren wechselt Herbert an die Knabenrealschule
R1 und entschließt sich nach seinem Realschul-Abschluss
zu einer Werkzeugmacherausbildung mit Fachrichtung Formenbau.
Natürlich fragt er sich permanent ob er nicht vielleicht
doch wie von Mentoren angeraten auf eine Musikhochschule
gehen soll oder sich in irgendeiner anderen erdenklichen
Art ganz der Kunst widmen kann, dennoch folgt der Lehre
das Abitur an der Berufsoberschule und das Maschinenbaustudium
an der FH Augsburg. Trotz dem Herbert immer noch gern
malt, singt und tanzt, folgt ein beruflicher Werdegang
gemäß seiner Ausbildung. Außer einem
kurzen Abstecher in die lokalen Disko-Charts als singendes,
textendes und komponierendes Bandmitglied während
seines Studiums wird es in Sachen Kunst und Muse sehr
ruhig um HD. In jahrelanger unermüdlicher Arbeit
profiliert er sich in seiner Laufbahn als leitender
Angestellter. Nachdem ihm eine erfahrene Kinesiologin
dazu rät, fängt er mit 34 Jahren endlich wieder
zu Malen an. Nach mehreren Malkursen, die er belegt,
um sich in seiner Freizeit aus der Arbeitswelt zu reißen,
ist er wieder auf Betriebstemperatur. Inspiriert durch
unter anderem Bob Ross zaubert er Bilder, die begeistern.
Wie Pestalozzi einmal treffend feststellte: in der Welt
lernt der Mensch nur aus Not oder Überzeugung,
so ist es das Letztere, was nun wieder voll in Herbert
herrscht. Sokrates wusste: Muße ist der schönste
Besitz von allen und die hat er mit seinem Talent in
Einklang gebracht und lebt seine Überzeugung in
den Ansichten: Das Leben ist nie ETWAS, es ist nur die
Gelegenheit zu ETWAS und hüte dich vor dem Entschluss
zu dem du nicht lächeln kannst, was sinngemäß
der Fall war, als er die Kunst vor vielen Jahren aufgab.
Heute malt er mit mehr Leidenschaft denn je, da ihm
bewusst ist, dass wenn wir unsere Richtung nicht verändern,
wir dort enden, wo wir hingehen und er davon überzeugt
ist, dass es ohne Leidenschaft keine Genialität
geben kann!
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